


Das Gelände am Gerichtsplatz war das erste Krematorium Berlins. Die Architektur von 1909 ist bis heute erhalten und steht unter Denkmalschutz. Nach der Stilllegung des Bestattungsbetriebs folgte der Umbau zum Kulturquartier. Die Führung beleuchtet diesen Wandel und die Bedeutung des Ortes für die Stadtgeschichte. Der Rundgang findet sowohl in den Innenräumen als auch auf dem Außengelände statt. Ein Blick hinter die Kulissen der Sanierung zeigt, wie Denkmalschutz und neue Nutzung zusammenfinden.
Das ehemalige Krematorium Berlin-Wedding gehört zu den denkmalgeschützten Gebäuden in Berlin und spiegelt die Stadtgeschichte auf einzigartige Weise wider. Zwischen 1909 und 1910 als erstes Krematorium der Stadt erbaut, zeugt das Gebäude seit über einem Jahrhundert vom Wandel der Bestattungskultur in Deutschland. Als das leer stehende Gebäude vom Berliner Senat zum Verkauf ausgeschrieben wurde, erhielt das silent green Kulturquartier Anfang 2013 den Zuschlag. Nach einer umfassenden Sanierung durch silent green (2013–2015), in enger Zusammenarbeit mit dem Berliner Denkmalschutz, hat das unabhängige Projekt hier seine Heimat gefunden. Wer mehr über die wechselvolle Geschichte des historischen Ortes wissen und einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, kann sich hier für einen Führungstermin anmelden.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du dich bei der Vorstellung von ehemaligen Bestattungsorten unwohl fühlst
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