


Sechzig Jahre gemeinsame Zeit enden mit dem Tod des Partners. Helga Schubert verarbeitet in Die Woche danach das eigene Erleben nach einer langen Phase der Pflege. Sie beobachtet sich selbst in der ersten Zeit der Abwesenheit. Die Prosa bleibt dabei sachlich und präzise. Es geht um den schmalen Grat zwischen Trauer und einer einsetzenden Erlösung. Die Autorin teilt intime Einblicke in einen Prozess, der selten so direkt benannt wird. Das Berliner Ensemble bietet den Rahmen für diese Lesung. Es ist ein Abend für alle, die sich mit den Themen Verlust und Abschied auseinandersetzen möchten.
Was geschieht, wenn der Mensch geht, den man über sechzig Jahre geliebt und über zehn Jahre gepflegt hat? In ihrer unverkennbaren, kristallklaren Prosa beschreibt Helga Schubert den eigenen Zustand in der ersten Woche, der ersten Zeit nach dem Tod ihres Mannes, beobachtet sich selbst zwischen Traurigkeit und Erlösung.
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