

Der Neue Berliner Kunstverein zeigt Arbeiten der Guerrilla Girls. Die Fassade des Hauses wird zur Projektionsfläche für ihre aktivistische Kunst. Das Kollektiv arbeitet seit Jahrzehnten an der Schnittstelle von Kunst und Politik. Ihre Mittel sind plakativ, direkt und selten bequem. Wer sich für zeitgenössische Kunst mit gesellschaftlichem Anspruch interessiert, findet hier eine klare Haltung. Die Ausstellung nutzt den öffentlichen Raum, um Fragen zu Machtstrukturen im Kunstbetrieb zu stellen.
Ab September 2026 zeigt der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) an seiner Fassade eine neue, eigens produzierte Arbeit der Guerrilla Girls. Seit über 40 Jahren agiert das renommierte Künstlerinnenkollektiv sowohl innerhalb als auch außerhalb institutioneller Kontexte und deckt dabei Ungleichheiten in Bezug auf Gender und Race im internationalen Kunstbetrieb und darüber hinaus auf. Der Einsatz von provokanten Slogans und visuell hervorstechenden Plakatkampagnen sind zu Markenzeichen der Guerrilla Girls geworden. Ihre anonyme Präsenz—die Mitglieder des Kollektivs sind stets mit Gorillamasken verkleidet—ist ein radikaler Akt in einer von Ego und Ruhm getriebenen Kunstwelt. Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Fragestellungen zum Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Aktivismus lohnt sich ein erneuter Blick auf die wegweisende Praxis der Guerrilla Girls.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du dich lieber von rein ästhetischer Kunst berieseln lassen willst
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Enthält KI-generierte Texte




Die Guerrilla Girls agieren anonym und treten meist nur maskiert in Erscheinung, um den Fokus auf ihre Botschaften zu lenken.
Die Themen sind komplex und richten sich eher an ein erwachsenes Publikum, das sich für gesellschaftliche Strukturen interessiert.
Der n.b.k. ist für seine zugänglichen Formate bekannt, spezifische Preise hängen jedoch von den aktuellen Konditionen des Vereins ab.