


Glenn Ligon arbeitet mit Licht und Sprache. In der Neuen Nationalgalerie steht das Werk Double America aus dem Jahr 2012 im Fokus. Die Installation besteht aus zwei Zeilen des Wortes America. Die obere Reihe ist zur Wand gedreht, die untere zeigt ein exaktes Spiegelbild. Das Werk fordert zur Auseinandersetzung mit der eigenen Perspektive auf. Es bleibt bei der Betrachtung eine nachdenkliche Angelegenheit.
Das Werk „Double America“ (2012) besteht aus zwei Zeilen: in der oberen Zeile ist jeder Buchstabe des Wortes „AMERICA“ zur Wand hingedreht. Die zweite Reihe hingegen zeigt ein exaktes Spiegelbild des korrekt geschriebenen Wortes.
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