


Lina wartet auf den Regisseur. Das Vorsprechen ist vorbereitet, doch der Stuhl bleibt leer. In Glanz verhandelt Marie Sophie Rautenberg die Abhängigkeiten zwischen Kunstschaffenden und Entscheidungsträgern. Der Monolog blickt hinter die Fassade des Schauspielberufs. Es geht um den Wunsch nach Anerkennung und die Mechanismen, die diesen Beruf oft begleiten. Die Erzählung ist dabei ebenso selbstironisch wie bitter. Das Kino Toni bietet den Rahmen für dieses Kammerspiel. Die Inszenierung seziert den Druck, der auf den Träumen der Protagonistin lastet.
Ein Vorsprechen: Lina ist vorbereitet, doch der Regisseur fehlt. GLANZ erzählt selbstironisch und bitterkomisch von großen Träumen und den Mechanismen von Macht im Theater. Eine Auseinandersetzung mit Anerkennung und Abhängigkeit. Konzept, Text und Spiel: Marie Sophie Rautenberg.
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