


Behördenakten sind kein Staatsgeheimnis. Das Informationsfreiheitsgesetz erlaubt Einsicht in Protokolle, Gutachten und Chatverläufe. Aktuelle politische Forderungen zielen jedoch auf eine Verschärfung ab, die solche Anfragen erschweren könnte. Diese Diskursreihe hinterfragt, ob das Gesetz in seiner jetzigen Form in Gefahr ist. Gemeinsam mit FragDenStaat geht es im HAU Hebbel am Ufer um die Verteidigung demokratischer Infrastruktur. Es ist ein Abend für alle, die wissen wollen, wie Antifaschismus durch konkrete Informationsbeschaffung funktioniert.
Der Rechtsruck ist real, die Faschisierung der Gesellschaft schreitet voran – und die Empörung darüber auch. Doch zwischen Analyse und Handlung klafft eine Lücke. Die neue Diskursreihe von HAU Hebbel am Ufer und FragDenStaat möchte diese schließen und einen Schritt weiter gehen. Wie kann Antifaschismus ganz konkret funktionieren? Den Auftakt bildet ein Abend zum Informationsfreiheitsgesetz: Ob Protokolle, Gutachten oder Chatverläufe, mit dem IFG können Bürger*innen Einsicht in Behördenakten verlangen. Aktuell fordern die Regierungsspitzen Verschärfungen, die Anfragen unmöglich machen könnten – ein Angriff auf unsere demokratische Infrastruktur.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine lockere Unterhaltung ohne politischen Tiefgang erwartest
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Es geht um das Informationsfreiheitsgesetz und wie aktuelle Verschärfungspläne die demokratische Transparenz gefährden könnten.
Die Reihe ist eine Zusammenarbeit zwischen HAU Hebbel am Ufer und FragDenStaat.
Sie will die Lücke zwischen Analyse und konkretem Handeln im Antifaschismus schließen und Wege aufzeigen.