


Vor einem Jahrhundert gründete sich die Gesellschaft für Ostasiatische Kunst als erster Freundeskreis der Ostasiatischen Kunstsammlung. Das Humboldt Forum nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, die Geschichte des zivilgesellschaftlichen Engagements und Mäzenatentums in Berlin zu beleuchten. Im Zentrum stehen ausgewählte Exponate, die den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart spannen. Zu sehen ist unter anderem das Fragment eines buddhistischen Rollbilds aus dem Japan des 18. Jahrhunderts. Ergänzt wird die historische Betrachtung durch zeitgenössische Arbeiten. Die Keramikerin Young-Jae Lee präsentiert eine Installation aus 108 Schalen.
1926 wurde die Gesellschaft für Ostasiatische Kunst (GOK) als erster Museumsfreundeskreis der 1906 gegründeten Ostasiatischen Kunstsammlung ins Leben gerufen. Das Museum würdigt mit dieser Präsentation 100 Jahre zivilgesellschaftliches Engagement und Mäzenatentum für die Kunst Ostasiens in Berlin. Zu den Highlights zählen die Erstpräsentationen einer Installation mit 108 Schalen der Keramikerin Young-Jae Lee und des Fragments eines buddhistischen Rollbilds aus dem Japan des 18. Jahrhunderts.
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Eher nichts für dich, wenn: du dich für zeitgenössische Kunst ohne historischen Kontext nicht interessierst
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