


Das Programm Up in Flames widmet sich dem Element Feuer auf der Leinwand. Gezeigt werden zwei Werke, die das Risiko und die Zerstörung direkt einfangen. Die Feuerprobe mit Film aus dem Jahr 1923 dokumentiert den riskanten Umgang mit leicht entflammbarem Nitrofilm. Das Material brennt buchstäblich während der Aufnahme ab. Das Naturkatastrophenkonzert von Die Tödliche Doris ergänzt den Abend mit einem Auftritt vor der Berliner Mauer. Ein brennendes Mikrofon setzt hier den experimentellen Schlusspunkt.
Zwei Filme spielen mit dem Feuer: Betrachten Sie mit uns flammende Bilder – aus der sicheren Entfernung des Studiokinos der Kinemathek.\n\nFeuerprobe mit Film (SE 1923, 8 min, stumm): Nitrofilm ist Risikofilm, seine hohe Entflammbarkeit so real wie legendär. 1923 wird eine kontrollierte Feuerprobe mit Nitrofilm durchgeführt – und wiederum selbst auf Film festgehalten.\n\nNaturkatastrophenkonzert (BRD 1984, Regie: Die Tödliche Doris, 3 min): Ein spektakuläres Mediendesaster vor der Berliner Mauer, bei dem ein brennendes Mikrofon zum Einsatz kommt.
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