


Ein Kampfpilot rettet 70.000 Menschen in einem Stadion, indem er ein entführtes Flugzeug mit 164 Passagieren abschießt. Das Stück von Ferdinand von Schirach verhandelt diesen Fall vor einem Berliner Schwurgericht. Die Grenzen zwischen Recht und Moral verschwimmen. Es geht um die Abwägung von Menschenleben und die Frage, ob ein Befehl die Menschenwürde aushebeln darf. Das Publikum übernimmt die Rolle der Schöffen. Nach der Verhandlung stimmt jeder Anwesende über Schuld oder Unschuld des Angeklagten ab.
Gerichtsdrama von Ferdinand von Schirach.\n\nUm zu verhindern, dass ein Terrorist ein von ihm entführtes Passagierflugzeug in die vollbesetzte Allianz Arena stürzen lässt, entscheidet sich der Bundeswehr-Pilot Lars Koch befehlswidrig, die Passagiermaschine abzuschießen – 164 Menschen wird das Leben genommen, um 70.000 zu retten.\n\nDie große Strafkammer des Berliner Schwurgerichts verhandelt darüber, ob Lars Koch für den Mord schuldig gesprochen werden kann. Der Verteidiger beruft sich auf eine Abwägungsentscheidung, immerhin habe der Pilot mit seiner Handlung viele Tausend Menschen das Leben gerettet. Die Anklage wirft dem Piloten Befehlsmissachtung vor, aber vor allem habe er die Menschenwürde missachtet. Das Urteil fällt das Publikum mit einer Abstimmung über die Schuld oder Unschuld des Angeklagten und damit über den Richterspruch.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du dich nicht gern mit moralischen Grenzfragen auseinandersetzt
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