


In Deutschland wird viel über das Jüdische gesprochen, oft ohne einen jüdischen Menschen dabei zu haben. An die Stelle der Realität treten festgefahrene Vorstellungen und zirkulierende Bilder. Moritz Kienemann widmet sich in diesem Solo der deutschen Kunst, Jüdischsein zu erzählen. Er hinterfragt, wie diese Narrative konstruiert werden und wer sie eigentlich bedient. Das Stück im Saal des Deutschen Theaters ist ein Monolog. Er ist reflektierend und provoziert den Blick auf die eigene Wahrnehmung.
In Deutschland kann man lange über das Jüdische sprechen, ohne einem jüdischen Menschen zu begegnen. Stattdessen begegnet man Vorstellungen: zirkulierenden Bildern, festgesetzten Bedeutungen. Fake Jews ist ein Solo mit Moritz Kienemann über die deutsche Kunst, Jüdischsein zu erzählen.
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