


Ein Abschiedsabend. Die Figuren bereiten sich auf den Wechsel in die virtuelle Realität namens Prima Leben vor. Der versprochene Neuanfang entpuppt sich jedoch als Spiegelbild der bekannten Welt. Die Inszenierung hinterfragt den digitalen Fortschritt. Das Metaversum erweist sich nicht als Paradies, sondern als Wiederholung alter Strukturen und Grausamkeiten. Das Stück bleibt beklemmend nah an der Realität. Es geht um die Frage, warum technologische Utopien oft in den gleichen Mustern scheitern wie die Welt, die sie hinter sich lassen.
Ein paar Menschen feiern an diesem Abend Abschied, denn sie beginnen ein neues Leben in einer KI-gesteuerten virtuellen Realität namens "Prima Leben". Alle hier müssen sich noch daran gewöhnen, dass das Metaversum kein Paradies, sondern ein gespenstisch ähnliches Abbild der alten Welt geworden ist – und dem Untergang entgegenblickt. Wie konnte das passieren? Was schöner, gerechter und friedlicher zu sein antrat, reproduziert nun die gleichen alten Regeln und Grausamkeiten?
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