


Christoph Schlingensief hinterließ ein Werk, das sich nicht in eine Schublade stecken lässt. Der Martin-Gropius-Bau widmet dem Künstler eine Werkschau, die sein ständiges Hinterfragen und Scheitern in den Fokus rückt. Die Ausstellung umfasst neun Werkkomplexe aus den späten neunziger und zweitausender Jahren. Sie zeigt die Schnittstellen von Theater, Oper, Film und bildender Kunst auf. Es geht um die Strategien eines Künstlers, der die Provokation als Mittel nutzte. Die Schau ist aufwühlend und lädt zur Reflexion über sein genreübergreifendes Schaffen ein.
Die Ausstellung mit dem wunderbaren Titel: Es ist nicht mehr mein Problem, macht eure Scheiße alleine beleuchtet Christoph Schlingensiefs visionäres, genreübergreifendes Schaffen. Mit politischen Aktionen und Projekten zwischen Theater, Oper, Film und bildender Kunst sorgte das Multitalent stets für Aufsehen. Die umfangreiche Werkschau des Künstlers ist nicht als klassische Retrospektive zu goutieren, sondern präsentiert neun Werkkomplexe vom Ende der 1990er bis Ende der 2000er Jahre. Hier werden Schlingensiefs künstlerische Strategien als auch seine ständiges Hinterfragen, Anzweifeln und Scheitern sichtbar. Laufzeit bis 17.1.27.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine klassische, geradlinige Retrospektive erwartest
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