


ELL nehmen den Rocknroll beim Wort und lassen das Rockstar-Gehabe einfach weg. Auf der Bühne im Privatclub geht es um Fehler, Menschlichkeit und eine ordentliche Portion Aggression, die sich in Indie-Rock entlädt. Das Publikum bekommt hier keine glatte Show serviert. Die Band setzt auf eine nahbare Atmosphäre, in der es weniger um Selbstdarstellung als um den Austausch zwischen Bühne und Raum geht. Am Ende bleibt meist ein Grinsen und das Gefühl, einen ehrlichen Abend erlebt zu haben. Wer den Privatclub kennt, weiß, dass der Sound hier direkt unter die Haut geht.
„Versteh ich nich. Die sind doch ne Rockband? Warum sagen die, der Rock ’n’ Roll sei tot. Die spielen doch… ICH CHECKE NICH!!“ \n\nDiese Band begräbt den arroganten Teil des Rock’n’Roll, steht vollkommen Ego-frei auf der Bühne und will trotz deutlichster Aggressionsbekundungen einfach nur, dass sich alle lieb haben. Schluss mit Macho-Rockstar-Gehabe. Stattdessen brutale Ehrlichkeit, Fehler, Mensch sein halt. Publika verlassen ELL-Shows in der Regel mit einem zementierten Grinsen, gut gelüfteten Ohren und diesem warm-wohligen Gefühl.
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Eher nichts für dich, wenn: du polierte Hochglanz-Shows bevorzugst
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