


Lee Miller hat genug davon, das Subjekt männlicher Fotografen zu sein. Sie tauscht die Rolle vor der Kamera gegen die Arbeit hinter der Linse ein. Der Weg führt sie zur britischen Vogue und schließlich direkt an die Front. Das Drama beleuchtet den Kampf gegen berufliche Widerstände in einer Zeit, in der Frauen in diesem Metier kaum Platz eingeräumt wurde. Es ist der Versuch, den Blick auf das Geschehen selbst zu richten, statt sich selbst betrachten zu lassen. Das Odeon zeigt diesen historischen Stoff in einem klassischen Kinorahmen. Die Erzählung bleibt dabei nah an der persönlichen Emanzipation einer Frau, die ihren eigenen Fokus sucht.
Als ehemaliges Fotomodell ist Lee Miller es leid, das Subjekt ihrer männlichen Kollegen zu sein. Fortan will sie den Fokus auf ihre eigene Arbeit als Fotografin setzen. Kurz vor dem Blitzkrieg bekommt sie einen Job als Fotografin für die britische Vogue. Frustriert von den Einschränkungen, denen sie sich als weibliche Fotografin ausgesetzt sieht, drängt Miller die Chefredakteurin um die Erlaubnis, als Fotografin an die Front zu reisen.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du seichte Unterhaltung ohne historischen Tiefgang bevorzugst
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