


Die Blutgräfin kehrt zurück. Isabelle Huppert spielt eine Vampirin aus dem 16. Jahrhundert, die im heutigen Wien eine Spur aus alten Legenden verfolgt. Begleitet von ihrer Zofe Hermine, sucht sie ein Buch, das ihre Existenz beenden könnte. Dabei kreuzen Vegetarier, Ordnungshüter und Geisteswissenschaftler ihre Wege. Das Colosseum Filmtheater zeigt diese skurrile Geschichte. Ein Film zwischen historischem Setting und dem Versuch, sich der wissenschaftlichen Analyse zu entziehen.
Jahrhunderte nach ihrem mysteriösen Verschwinden taucht die Blutgräfin (Isabelle Huppert) im heutigen Wien wieder auf. Der Legende nach ist sie eine der fleißigsten Vampirinnen des 16. Jahrhunderts, die sich reihenweise Dienstmädchen schmecken ließ. Gemeinsam mit ihrer treuen Zofe Hermine (Birgit Minichmayr) versucht sie, ein gefährliches Buch aufzuspüren, das die Macht besitzt, alles Böse zu vernichten – einschließlich Vampire. Doch auch die Konkurrenz ist hinter dem Buch her: eine Allianz aus Vegetariern und Ordnungsmächten will sie und ihre Wiener Vampir-Bande dingfest machen. Und ein Kongress kleingeistiger Geisteswissenschaftler plant gar die Analyse der „Identität der Vampire im Zeitalter ihrer digitalen Reproduzierbarkeit“. Als Untersuchungsgegenstand jedoch taugt die Blutgräfin nicht, lieber begibt sie sich selbst auf Schnitzeljagd entlang der prächtigen historischen Orte Wiens. Zwei Vampirforscher und ein Polizeiinspektor sind ihnen dicht auf den Fersen durch gesellige Gruften, über Friedhöfe und auf Riesenräder: überall sind Spuren zu entziffern, die zum Buch der Bücher führen. Die morbide Welt des alten Wiens – eine Bibliothek unendlicher Möglichkeiten.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine ernsthafte historische Dokumentation erwartest
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