


Der Pronaos des Chnumtempels in Esna zählt zu den letzten erhaltenen Beispielen altägyptischer Baukunst. Christian Leitz von der Universität Tübingen erläutert die aufwendige Restaurierung der astronomischen Decke, die zwischen dem ersten und dritten Jahrhundert entstand. Der Vortrag widmet sich den sechs Deckenabschnitten. Im Fokus stehen der Lauf von Sonne und Mond, die Dekane sowie die Darstellung ägyptischer Sternbilder und Tierkreiszeichen. Die Veranstaltung findet im Auditorium der James-Simon-Galerie statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und der Eintritt ist frei.
Referent/in: Christan Leitz (Tübingen). Der Pronaos von Esna, eines der letzten Beispiele altägyptischer Tempelarchitektur, wurde hauptsächlich während der römischen Zeit (1. bis 3. Jahrhundert n. Chr.) dekoriert. Im Jahr 2018 startete die Universität Tübingen in Zusammenarbeit mit dem ägyptischen Ministerium für Altertümer eine vollständige Restaurierung. Der Vortrag stellt alle 6 Deckenabschnitte der astronomischen Decke vor und gibt einen Überblick über ihre Dekoration: Der Weg der Sonne und des Mondes, die Dekane, ägyptische Sternbilder und die zwölf Tierkreiszeichen. Teilnahme frei. Keine Anmeldung erforderlich. Ort: Auditorium der James-Simon-Galerie.
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