


Wilhelm Voigt will nur ein redliches Leben führen. Doch ohne Papiere und Arbeit bleibt ihm in einer Gesellschaft, die nur Status kennt, der Weg versperrt. Das Stück erzählt seinen Weg von der Bettelei bis zur berühmten Köpenickiade. Regisseur Thomas Sutter rückt den Menschen hinter der Anekdote in den Fokus. Die Inszenierung bricht die preußische Strenge durch orientalische Klänge und clowneske Kostüme auf. So entsteht ein nachdenklicher Blick auf soziale Ausgrenzung. Das ATZE Musiktheater zeigt eine Geschichte über Menschen, die andere aussortieren. Es bleibt ein Plädoyer für Menschlichkeit, das den Bogen in die Gegenwart spannt.
Nach dem Stück von Carl Zuckmayer. Der arbeitslose Schuster Wilhelm Voigt kauft eine Hauptmannsuniform und besetzt das Rathaus von Köpenick. Eine Satire über Gehorsam und Uniformgläubigkeit.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine leichte Komödie ohne gesellschaftliche Schwere suchst
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