


Die Prater Galerie widmet sich der historischen Aufarbeitung ostdeutscher Kunstgeschichte. Im Fokus stehen ausschließlich weibliche Positionen, die lange Zeit unterrepräsentiert blieben. Die Ausstellung verknüpft historische Arbeiten mit aktuellen Perspektiven. Es geht um Widerstand, Selbstorganisation und die kritische Befragung gesellschaftlicher Strukturen. Die gezeigten Werke reflektieren politische Kontexte und fordern zur Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte auf. Ein sachlicher Blick auf die Kunst und ihre Akteurinnen.
Die Prater Galerie war ein zentraler Ort für zeitgenössische Kunst in Ost-Berlin und eng mit dem Zentrum für Kunstausstellungen der DDR (ZfK) vernetzt. „Courage: Schwestern im Geiste“ kehrt die historische Unterrepräsentation von Künstlerinnen um und zeigt ausschließlich künstlerische Positionen von Frauen, die gesellschaftliche und politische Fragen kritisch verhandeln. Historische und aktuelle Arbeiten verbinden sich dabei zu einem differenzierten Blick auf Widerstand, Erinnerung und Selbstorganisation in unterschiedlichen politischen Kontexten. Die Ausstellung ist ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der Kunstgeschichte Ost-Berlins.
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Eher nichts für dich, wenn: du dich nicht für politische Kunstgeschichte interessierst
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Die Ausstellung "Courage: Schwestern im Geiste" zeigt Werke von Künstlerinnen und beleuchtet deren künstlerischen Ausdruck und Mut über verschiedene Epochen hinweg.
Es werden Arbeiten von Yevgenia Belorusets, Christa Jeitner, Magdalena Jetelová, Lesia Pcholka, Luise Schröder, Gundula Schulze Eldowy, Natalia Vatsadze und Eva Vent gezeigt.
Nein, der Eintritt zur Ausstellung in der Prater Galerie ist kostenlos.