


Carl Orffs Carmina Burana basiert auf mittelalterlichen Texten über das Schicksal und die Vergänglichkeit. Im Großen Saal der Philharmonie trifft eine massive Besetzung auf die rhythmische Energie des Werkes. Mehrere Berliner Chöre und das Akademische Orchester Berlin vereinen sich für diese Aufführung. Unter der Leitung von Prof. Günther Albers stehen Solisten wie Laura Albert, Theodore Browne und Thomas Lehmann auf der Bühne. Das Werk verzichtet auf feinsinnige Zurückhaltung und setzt stattdessen auf elementare Ausdruckskraft. Die monumentale Klanggewalt füllt den Raum und lässt die archaische Wucht der Komposition direkt wirken.
Im Großen Saal der Berliner Philharmonie erklingen die ersten mächtigen Akkorde von „O Fortuna“ und das Publikum spürt unmittelbar, warum Carl Orffs „Carmina Burana“ bis heute zu den eindrucksvollsten und beliebtesten Chorwerken überhaupt zählt. Im Rahmen des Jubiläums „125 Jahre Chorverband Berlin“ entsteht an diesem Abend ein musikalisches Großprojekt, das in besonderer Weise die Kraft und Vielfalt der Berliner Chorszene sichtbar macht. Besonders faszinierend ist dabei die enorme Spannweite der Musik: Gewaltige, fast schicksalhaft wirkende Chorpassagen stehen neben zarten, tänzerischen und humorvollen Momenten. Die berühmte Eingangschor-Szene „O Fortuna“ bildet dabei den dramatischen Rahmen eines Werkes, das vom Kreislauf des Lebens erzählt – vom Aufstieg und Fall, von Sehnsucht, Leidenschaft und der Unberechenbarkeit des Schicksals.Gemeinsam bringen der Konzertchor Schlachtensee, der Berliner Oratorienchor, der Berliner Konzert-Chor, der Konzertchor Friedenau, der Karl-Forster-Chor, der Kinder- und Jugendchor Canzonetta sowie das Akademisches Orchester Berlin das monumentale Werk auf die Bühne. Rund 300 Sänger:innen werden gemeinsam mit großen Orchester den Philharmonie-Saal mit einer Klanggewalt erfüllen, die gleichermaßen archaisch, mitreißend und emotional berührend ist.Die „Carmina Burana“, 1937 uraufgeführt, basiert auf mittelalterlichen Texten aus einer Handschrift des Klosters Benediktbeuern. Carl Orff wählte daraus Gedichte und Lieder über die wechselhafte Natur des Glücks, über Liebe, Lebensfreude, Frühling, Genuss und Vergänglichkeit. Dabei schuf er keine romantische, feinsinnige Vertonung, sondern ein Werk von unmittelbarer rhythmischer Energie und elementarer Ausdruckskraft. Kaum ein anderes Chorwerk verbindet kraftvolle Chorszenen, eindringliche Soli und markante Orchesterfarben so unmittelbar miteinander.Mitwirkende Akademisches Orchester Berlin, Berliner Oratorienchor, Konzertchor Schlachtensee, Konzertchor Friedenau, Berliner Konzert Chor, Karl-Forster-Chor Berlin, Canzonetta Kinder- und JugendchorDirigat: Prof. Günther AlbersSopran: Laura AlbertTenor: Theodore BrowneBariton: Thomas LehmannSprecher: Rainer WolfTickets im Vorverkauf sind günstiger als an der Abendkasse!
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