


Die Marienkirche ist Ausgangspunkt für eine Tour ohne visuelle Reize. Mit verbundenen Augen verschiebt sich die Wahrnehmung der Umgebung. Es geht darum, wie Orientierung ohne Sicht funktioniert. Historische Bauten werden durch Tasten und Hören erschlossen. Die Geschichte der Gebäude erschließt sich so über eine andere Ebene. Die Tour bietet Einblicke in den Alltag sehbehinderter Menschen. Es ist ein Versuch, die eigene Perspektive auf den öffentlichen Raum zu hinterfragen.
"In diesem Haus wurde 1806 die erste preußische Blindenschule gegründet ..." - Inschrift auf der Tafel an dem Haus in der Gipsstraße 11 Erleben Sie Berlin auf einer besonderen Reise mit verbundenen Augen. Erkunden Sie wie, Sie die Stadt mit Hör- und Tastsinn wahrnehmen. Erfahren Sie wie Blinde sich orientieren. Nehmen Sie als Sehende manchmal auch zusammen mit Blinden an einer Tour teil. Machen Sie neue Erfahrungen. Entwickeln Sie hierbei mehr Verständnis für Sehbehinderte. Hören Sie beim Abtasten der historischen Bauten und Denkmäler über das Aussehen und die Geschichte der Gebäude. Tauchen Sie tief bei dieser anderen Wahrnehmung in die Geschichte Berlins ein …
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du dich ohne visuelle Kontrolle unwohl fühlst
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