


Bjørn Melhus bespielt die Betonhalle des silent green mit einer raumgreifenden Videoinstallation. Die Arbeit verknüpft Material aus seinem Schaffen der letzten 35 Jahre zu einer filmischen Erzählung. Im Zentrum steht die Videoarbeit REVELATION. Sie greift Motive der Johannes-Offenbarung auf und setzt diese in einen aktuellen Kontext. Die Ausstellung fungiert als Denkraum für die Krisen der Gegenwart. Sie pendelt zwischen menschlichen Sehnsüchten, Ängsten und utopischen Entwürfen.
LOST IN FINITY entfaltet sich als immersive Gesamtinstallation, die eigens für die Betonhalle des silent green konzipiert wurde. Melhus inszeniert den Ausstellungsraum als Parcours durch das mediale, kollektive Unterbewusste des 20. und 21. Jahrhunderts, als filmische Erzählung zwischen menschlichen Sehnsüchten und Ängsten, zwischen Untergangsszenarien und utopischen Entwürfen.\n\nAusgangspunkt ist Material mit neu kombinierten Ausschnitten aus seinem künstlerischen Schaffen der vergangenen 35 Jahre. Zentral ist die Videoarbeit REVELATION (2024), die Motive der Johannes-Offenbarung aufgreift. Die Ausstellung schafft einen melancholischen wie tragischkomischen Denkraum zur Multikrise der Gegenwart.
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