


In den Jahren 1957 und 1958 nutzten Meisterschüler der Deutschen Akademie der Künste ihren Kohlenkeller für private Faschingsfeiern. Diese Zusammenkünfte fielen in die politische Tauwetter-Periode der DDR. Das Programm bestand aus Improvisation und gesellschaftskritischen Untertönen. Es war ein Ventil für die künstlerische Elite, die sich abseits offizieller Vorgaben ausprobierte. Heute erinnert das Format an diese Zeitgeschichte. Es geht um den Geist einer Ära, in der das Private politisch wurde.
Mitten in der politischen „Tauwetter-Periode“ feiern die Meisterschüler der Deutschen Akademie der Künste 1957 und 1958 Fasching im Kohlenkeller.
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