


Bernd ist Teil eines linken Künstlerkollektivs und arbeitet als Schauspieler. Während einer Reise nach Peenemünde zeigt er zunehmend Sympathien für das Dritte Reich. Seine Provokationen sind laut und verletzend. Die Gruppe reagiert auf sein Verhalten. Die anfängliche Toleranz der Kollegen schlägt in Ablehnung um. Aus moralischen Ansprüchen wird rohe Gewalt. Der Film zeigt den Zerfall gesellschaftlicher Ideale. Am Ende stehen sich die Beteiligten als Kontrahenten gegenüber, die ihre eigenen Werte verloren haben.
Bernd arbeitet als Schauspieler mit Behinderung in einem linken Berliner Künstlerkollektiv. Mit ihrem neuen Stück reisen sie nach Peenemünde, das vor allem für die Raketenentwicklung in der einst dort stationierten Heeresversuchsanstalt bekannt ist. Bernd, der zunehmend vom Dritten Reich fasziniert ist, demonstriert seine rechten Tendenzen: laut, sexistisch, rassistisch, respektlos – ein Affront gegen jede moralische Gewissheit der Gruppe. Mit jeder seiner Provokationen zerbricht zunehmend mehr von ihrer Toleranz. Aus Haltung wird Hass, aus Humanismus Gewalt. Am Ende prügeln jene, die sich für die besseren Menschen halten, wie Barbaren auf ihn ein – und aus Demokraten werden exzentrische Wutbürger.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du keine Lust auf unbequeme gesellschaftliche Themen hast
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