


Skateboarding war in der DDR und der Bundesrepublik mehr als nur Sport. Die Ausstellung im Museum in der Kulturbrauerei dokumentiert diese Jugendkultur anhand von Fotografien und Objekten. Zu sehen sind Aufnahmen der Fotografen Harald Schmitt, Thomas Kalak und Helge Tscharn. Sie zeigen die Entwicklung der Szene auf beiden Seiten der Mauer. Neben den Bildern stehen selbstgebaute Boards und industriell gefertigte Modelle wie der Germina Speeder aus Wernigerode. Die Schau reicht bis zu den Olympischen Spielen in Tokio und beleuchtet Skateparks als soziale Treffpunkte.
Die Ausstellung zeigt anhand von Fotografien und Objekten die Skateboard-Szene in Deutschland vor und nach dem Mauerfall. Sie dokumentiert die Entwicklung vom Freizeitsport zum Profisport und verdeutlicht das besondere Lebensgefühl. Die Begleitung gibt Einblicke in die Unterschiede zwischen Westdeutschland und der DDR sowie die Reaktion des SED-Regimes auf den Sport.
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