


Hintergründe in Anime-Filmen sind meist nur Sekundenbruchteile sichtbar. Die Ausstellung in der Tchoban Foundation rückt diese handgemalten Landschaften und Innenräume in den Fokus. Zwischen den 1950er- und 2000er-Jahren entstanden diese Arbeiten als reine Gebrauchskunst für die Kamera. Mit Plakatfarbe auf Papier gefertigt, dienten sie als Kulisse für die animierten Figuren. Die Schau zeigt die handwerkliche Präzision hinter den atmosphärischen Entwürfen. Was ursprünglich nicht für den Galeriebetrieb gedacht war, bekommt hier den nötigen Raum zur Betrachtung.
Eine Kunstform, die Millionen Menschen gesehen haben, aber kaum bewusst wahrnehmen: die gemalten Hintergründe japanischer Animationsfilme. Von den 1950er- bis in die 2000er-Jahre entstanden auf diese Weise atmosphärische Landschaften, Städte und Innenräume, die im fertigen Film meist nur wenige Sekunden hinter den animierten Figuren zu sehen sind. Mit Plakatfarbe auf Papier gemalt, waren sie ursprünglich reine Gebrauchskunst für die Kamera und lange Zeit nicht dafür gedacht, als eigenständige Kunstwerke betrachtet zu werden.
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