


Das Internet funktioniert wie ein Supermarkt, in dem nichts umsonst ist. Hinter jedem digitalen Angebot stecken wirtschaftliche oder politische Interessen, die selten auf den ersten Blick erkennbar sind. Die Ausstellung im Museum für Kommunikation analysiert diese Dynamiken. Sie zeigt, wie digitale Räume einerseits verbinden und andererseits Desinformation sowie gezielte Diffamierungskampagnen fördern. Es geht um die Ambivalenz zwischen technologischem Fortschritt und den Risiken für die demokratische Öffentlichkeit. Die Exponate fragen kritisch nach, wer in der digitalen Welt eigentlich wen steuert.
Das Internet ist der größte virtuelle Supermarkt der Welt: Er hat (fast) alles im Angebot, doch nichts ist umsonst. Denn hinter jedem Angebot stehen Interessen: wirtschaftliche, politische, gesellschaftliche. Die von HateAid und neuland & gestalten konzipierte Wanderausstellung „Alles im Angebot“ blickt hinter die virtuellen Regale und fragt: Wer steuert hier eigentlich wen?\n\nDigitale Räume verbinden uns, schaffen Sichtbarkeit, erleichtern Alltag und Kommunikation. Gleichzeitig macht uns dieses „Alles immer und überall“ verletzlich. Die Schattenseiten reichen von Desinformation über Polarisierung bis zu Diffamierungskampagnen und digitaler Gewalt. Die Ausstellung widmet genau diesen Ambivalenzen: der Faszination des Digitalen ebenso wie seinen Risiken für Individuen und unsere demokratische Öffentlichkeit. Das Museum für Kommunikation Berlin zeigt ausgewählte Ausschnitte.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine rein technische Ausstellung ohne gesellschaftspolitischen Fokus erwartest
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