


Gedächtnis ist kein neutraler Raum. Politische Interessen, Konzerne und gesellschaftliche Strömungen formen aktiv, was bleibt und was verschwindet. Die Gruppenausstellung After Memory im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien widmet sich diesem Prozess. Internationale Positionen wie Noor Abuarafeh, Heba Y. Amin und Maria Thereza Alves hinterfragen die Mechanismen des Erinnerns. Die Arbeiten betrachten das Gedächtnis als umkämpftes Terrain. Sie suchen nach Wegen, die eigene Geschichte subversiv und visionär neu zu denken.
Wie Menschen erinnern und vergessen, ist im Wandel begriffen. Das Gedächtnis ist zu einem umkämpften Terrain geworden, das von reaktionären Bewegungen, kapitalistischen Konzernen und geopolitischen Interessen vereinnahmt wird. Die internationale Gruppenausstellung "After Memory" widmet sich diesem subversiven Potential und reflektiert, wie Menschen in Zukunft erinnern und vergessen werden. Die Ausstellung versammelt Werke von Noor Abuarafeh, Heba Y. Amin, Maria Thereza Alves und vielen weiteren internationalen Künstler:innen.
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