


Ratzeburg, Ende der fünfziger Jahre. Karl Adam trainiert eine Gruppe junger Männer, die in der Gesellschaft keinen Platz finden. Aus den Außenseitern formt er ein Ruder-Team, das gegen Widerstände der Sportfunktionäre antritt. Die Geschichte verknüpft den sportlichen Ehrgeiz mit der politischen Realität der deutschen Teilung. Während das Team auf Olympia zusteuert, erschwert die Grenze zwischen Ost und West persönliche Beziehungen und den Alltag der Ruderer. Der Film zeigt den Kampf gegen ideologische Gräben und eigene Zweifel. Ein Blick auf ein Kapitel deutscher Zeitgeschichte, das im Thalia Kino läuft.
Ratzeburg, Ende der 50er Jahre. Eine Kleinstadt an der Grenze zur DDR – und der letzte Ort, von dem jemand eine sportliche Revolution erwartet. Hier unterrichtet Karl Adam Mathematik, Physik und Sport. Er trifft auf eine vaterlose Generation junger Männer, Außenseiter, die nicht wissen, wohin mit ihrer Wut. Adam sieht in ihnen, was sonst niemand sieht. Er setzt sie in einen Ruder-Achter und gibt ihnen eine Perspektive. Seine unkonventionellen Methoden führen zu ersten Erfolgen – doch die Funktionäre des elitären deutschen Rudersports belächeln und sabotieren ihn. Ruderer Hans Lenk kämpft zudem gegen eine Grenze, die immer unüberwindbarer wird: Seine große Liebe Ulla lebt nur wenige Kilometer entfernt, auf der anderen Seite des Ratzeburger Sees. In der DDR. Während der Kalte Krieg Schatten wirft, ringt Adams Team mit Erschöpfung, alten Schuldfragen und ideologischen Gräben. Doch Adam formt aus den Underdogs ein Team, das bei Olympia bereitsteht, Geschichte zu schreiben.
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