


Tauche ein in einen Abend voller elektrisierender Klangwelten! Erlebe, wie zwei Ausnahmegitarristen ihre Instrumente in einem hypnotischen Dialog zum Singen bringen. Zwischen treibenden Rhythmen und sphärischen Klangteppichen entfaltet sich ein musikalisches Manifest, das Grenzen sprengt und dich auf eine Reise durch unendliche Assoziationen mitnimmt. Begleitet von einer erstklassigen Rhythmusgruppe und einer besonderen Gaststimme erwartet dich ein intensives Erlebnis, das den Moment zelebriert. Lass dich von der rohen Energie und der virtuosen Spielfreude mitreißen – ein unvergesslicher Abend für alle, die Musik in ihrer reinsten, leidenschaftlichsten Form suchen.
Christian Kögel «M» X-Jazz Music ALBUM RELEASE CONCERT FEAT: Kalle Kalima-Paul Kleber-Hans Otto\n\nDreht die Lautsprecher auf! Eine elektrische Gitarre ist immer dann am schönsten, wenn sich ihr Saitenglühen in die Hörmembran einbrennt und der Ton sich in der Verstärkung selbst transzendiert. Noch schöner wird es lediglich dann, wenn die zwei Berliner Gitarristen Christian Kögel und Kalle Kalima ihre Instrumente elektrisch singen lassen wie auf dem Doppelalbum “M“. In Christian Kögels Kompositionen wechseln sich treibende 1970er Battles mit viel Raum lassenden Klangteppichen ab. Unterstützt von Bassist Paul Kleber und Schlagzeuger Hans Otto kann man Kögel und Kalima beim kämpferischen Träumen und verträumten Wettbewerb zuhören. Inspiriert von Olivier Messiaens Werk bezieht sich nicht nur der Albumname selbst, sondern sich auch einige Songtitel wie die Reihe an musikalischen „Éclairs“ spielerisch auf den großen Komponisten. Dazu kommt mit „Ich Steine, du Steine“ ein Stück von Peter Fox in zwei Versionen und ungewöhnlichem Gewand daher. Der Band ging eine lange Planung voraus. Um 2020 herum hatte Kögel eine Reihe klanglicher Ideen, die er nur mit mehreren Gitarren umsetzen konnte. Zwei Gitarren klingen wie eine große Gitarre, lautete dabei sein Credo. Mit genauen Klangvorstellungen rekrutierte er zuerst seinen Stammschlagzeuger Hans Otto, der neben seiner Jazz-Erfahrung jahrelang in der Psychedelic Band Welcome Inside The Brain spielte, und danach den von den Gruppen Jazzanova und Micatone bekannten Bassisten Paul Kleber, der sich in erster Linie wegen seines ausgeprägten 1970er-Jahre-Sounds anbot. 2022 gab es dann in Berlin ein Hommage-Konzert für den kanadischen Schlagzeuger Jerry Granelli, zu dem Kögel Kalle Kalima einlud. Und das funkte musikalisch wie menschlich sofort, so Christian Kögel: „Ich kenne keinen anderen Musiker, der auf so hohem Niveau musiziert und dabei so uneitel und unterstützend agiert.“ Fertig war das Line-up. Doch mit der kompletten Besetzung entfernte sich die Energie immer weiter von seinen ursprünglichen Ideen, und es wurde etwas völlig Neues und Eigenes daraus. „Ich mag es, mich mit einem Thema zu beschäftigen und an einem bereits bestehenden Material so lange zu arbeiten, bis ich vergesse, dass der Ursprung gar nicht von mir ist. Erst wenn es absolut Meins ist, kann ich es freigeben.“ Zwar hat Kögel alle Stücke für “M“ entwickelt, doch wurde das Album zu einem gemeinsamen Akt, denn alle vier Musiker leisteten ihren individuellen Beitrag zum Gesamtsound. Doch auch für sich selbst erschloss der Gitarrist Neuland. Erstmals ist er an einer Pedal Steel Guitar zu hören. Durch die schwebenden Anmutungen des Instruments erhielt sein Vokabular eine maßgebliche Erweiterung, die sich durch einige der Albumtracks zieht. In den vierzehn Stücken des Doppelalbums, die auf die Seiten „Here“ und „Now“ verteilt sind, finden die Musiker üppigen Gesprächsstoff, neigen sich aus neuen Winkeln und Perspektiven aufeinander zu, entdecken an dem jeweils anderen unerwartete Seiten und Saiten. Alles ist möglich. Aus einem Wort kann sich ein Epos ergeben, ein Katarakt kann in einem Bach münden. Mal lassen sie die Saiten schreien, gelegentlich ostinato galoppieren und manchmal auch sanft gleiten. Kögel und Kalima zelebrieren die unbegrenzte Vielfalt des Austauschs auf den elektrischen Gitarren und sorgen an den passenden Stellen auch mit deren akustischem Bruder für wohltuenden Kontrast. “M“ ist ein Gitarrenalbum, aber es ist auch viel mehr als das: ein hypnotisches Manifest von vier leidenschaftlichen Kollektiv-Erzählern, das in Dauerschleife einen Sog in einer unendlichen Spirale der Assoziationen weiter und immer weiter trägt. Hintergrund: Kögel und Kalima sind keine Unbekannten auf dem Pflaster der europäischen Jazzgitarre. Die beiden umtriebigen Berliner kennen und schätzen einander schon seit vielen Jahren. Christian Kögel kann noch so expressiv spielen, er ist auch immer ein stiller Zuhörer. Er prägte die Berliner E-Gitarren-Szene bereits in einem ähnlichen Format mit Jerry Granellis Band UFB, in der er mit Kai Brückner ein überaus kontrast- und ausdrucksstarkes Gitarrengespann bildete. In den letzten Jahren war er vor allem mit der Sängerin Britta-Ann Flechsenhar in deren Band Flexkögel und seinem Wood & Steel Trio zu hören. Kalle Kalima ist ein abenteuerlicher Tausendsassa, der sich in Dutzenden Bands und Projekten vor allem in Finnland und Berlin herumtreibt. Besonderes Aufsehen erlangte er mit dem Trio Johnny La Marama, aber auch mit Gruppen wie Klima Kalima, K-18 oder Kuu! gelang es ihm immer wieder, dem tradierten Jazz-Betrieb eine lange Nase zu zeigen. Christian Kögel – Pedal Steel Guitar, Baritone Guitar, Eectric Guitar Kalle Kalima – Electric Guitar Paul Kleber Höfner – ElectricBass, Upright Bass Hans Otto – Drums & Samplepad Special Guest: Britta-Ann Flechsenhar – Vocal
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