


Das Konzerthaus Berlin eröffnet das Festival nowHERE mit einem Wandelkonzert. Die Veranstaltung verknüpft Musik mit Ansätzen der Achtsamkeit. Zuerst steht ein Workshop zum Deep Listening nach Pauline Oliveros auf dem Programm. Danach führt der Weg durch drei Säle des Hauses. Das Programm reicht von Renaissance-Klängen über Mozart und Eleanor Alberga bis zu Steve Reich. Den Mittelpunkt bildet das Werk Terretektorh von Iannis Xenakis, bei dem das Orchester direkt zwischen den Zuhörenden spielt.
Bewusster Zuhören und sich intensiv mit einer akustischen Umgebung verbinden – wer würde das nicht gern beim Besuch eines Konzerts? In einem Pre-Concert-Workshop können Sie „Deep Listening“ nach der Methode von Komponistin und Musikwissenschaftlerin Pauline Oliveros kennenlernen und danach gleich mal ausprobieren.\n\nNach Musik von Renaissance-Komponist Thomas Tallis und seinem englischen Landsmann Ralph Vaughan Williams mischen sich nämlich 88 Mitglieder unseres Orchesters für „Terretektorh“ unters Publikum im Großen Saal – ein spektakuläres, selten zu hörendes Werk, das Sie „in Klang und Musik hüllt und körperliche Nähe schafft“, so Komponist Iannis Xenakis. Weitere Stationen des Wandelkonzerts laden ein, einen Satz aus Mozarts überirdischer „Gran Partita“ zu genießen und mit Eleanor Alberga dem Gott der Träume Morpheus in die Arme zu sinken, bevor unsere Schlagzeuger mit Steve Reich alle wieder in den Körper und ins Hier und Jetzt zurückholen.
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