


Die lettische Künstlerin Vineta Kaulača untersucht in ihren Arbeiten das Zusammenspiel von Licht und Farbe. Ihre Malerei nähert sich dabei oft der Präzision fotografischer Aufnahmen an. Im Kino Toni widmet sie sich der lokalen Filmgeschichte von Weißensee. Sie nutzt das Medium Malerei, um filmische Konzepte wie das Framing neu zu interpretieren. Die Auseinandersetzung findet im Rahmen des Programms Mixta Affectus statt. Die Ausstellung ist täglich zwischen 11 und 20 Uhr zugänglich.
Vineta Kaulača ist eine Künstlerin aus Lettland. Kaulača arbeitet besonders mit Licht und Farben. Gleichzeitig sind ihre Bilder sehr genau und sehen teilweise fast wie Fotografien aus. Es geht ihr nicht darum, einen bestimmten Ort oder Gegenstand zu zeigen. Viel wichtiger ist die Stimmung eines kurzen Moments. \n\nFür ihre Ausstellung in der BrotfabrikGalerie beschäftigt sie sich mit der Filmgeschichte von Weißensee. Dabei verbindet sie Film und Malerei. \n\nEin wichtiges Thema ist das Framing. Damit ist gemeint, was eine Kamera in einem bestimmten Moment zeigt. \n\nDafür benutzt Kaulača Fotos oder einzelne Bilder aus Filmen. Diese Bilder zeigen einen kurzen Moment, der normalerweise schnell vorbeigeht. \n\nDie Bilder machen auch auf kleine Pausen und Verzögerungen aufmerksam. Sie zeigen, wie sich unser Blick bewegt. \n\nMit freundlicher Unterstützung der lettischen Botschaft Berlin und der State Culture Capital Foundation (SCCF)
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