


Marie Chouinard bringt zwei gegensätzliche choreografische Arbeiten auf die Bühne der Berliner Festspiele. Der Abend verbindet Bachs Magnificat mit Strawinskys The Rite of Spring. Die kanadische Choreografin setzt dabei auf radikale Körperlichkeit. Die Inszenierung spannt den Bogen von christlicher Spiritualität hin zu archaischen Opferritualen. Es ist eine Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz durch Bewegung. Die Handschrift Chouinards bleibt dabei in beiden Stücken klar erkennbar. Der Fokus liegt auf der physischen Präsenz der Tänzer. Die Stimmung schwankt zwischen ekstatischen Momenten und einer fast rituellen Strenge. Das Setting findet in Innenräumen statt.
Die kanadische Choreografin Marie Chouinard gestaltet einen Abend, der ihr frühes Meisterwerk The Rite of Spring (1993) und ihre neueste Arbeit MAGNIFICAT (2025) miteinander verbindet. Beide Werke sind Gegenstand ihrer erhabenen und raffinierten Choreografie.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine klassische Ballettinszenierung erwartest
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