


Berlin fungiert als Klanglabor. Die Reihe Sound Base Berlin beleuchtet Szenen, die in der allgemeinen Wahrnehmung oft untergehen. Kuratorin Pamela Owusu-Brenyah rückt queere, migrantische und diasporische Perspektiven in den Fokus. Die Künstler sprechen selbst über ihre musikalischen Praktiken. Jeder Abend kombiniert Live-Musik mit Gesprächen und DJ-Sets. Musik wird hier als politische Haltung und soziale Form verhandelt.
Berlin gilt seit Jahrzehnten als musikalisches Klanglabor. Die Reihe 'Sound Base Berlin – Wie klingt die Stadt heute?' macht musikalische Praktiken aus der Perspektive der Künstler*innen selbst sichtbar. Jenseits dominanter Narrative existiert eine Vielzahl weniger sichtbarer Communitys, oft geprägt durch queere, migrantische und diasporische Perspektiven. Die Abende verbinden Live-Performances mit Gesprächen und DJ-Sets. Die Musik macht hörbar, welche ästhetischen Entscheidungen und Ideen die aktuelle Berliner Musiklandschaft prägen. Musik erscheint dabei als soziale Praxis, in der Fragen von Zugehörigkeit verhandelt werden.
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