


Das Haus der Kulturen der Welt widmet sich unter dem Titel School of Quilombismo den Crip Epistemologies. Hier steht die Wissensproduktion von Menschen mit Behinderungen, neurodiversen und kranken Personen im Fokus. Das Programm wird von Betroffenen geleitet und zielt auf eine Neubewertung des Begriffs Crip ab. Es geht um die Sichtbarkeit von Stimmen, die in gesellschaftlichen Diskursen oft an den Rand gedrängt werden. Besucher erwartet eine Auseinandersetzung mit Inklusion und Diskriminierungskritik. Durch Vorträge, Workshops und Interventionen wird Wissen geteilt, archiviert und aktiv weiterentwickelt.
Crip Epistemologies ist ein wichtiges Programm für Dialog, Bildung und Kreativität, das sich auf die Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen, Tauben, neurodiversen und kranken Menschen konzentriert. Die Initiative macht die oft übersehenen Stimmen von Künstlerinnen und Aktivistinnen mit Behinderung sichtbar und feiert sie als eigenständige kulturelle Praxis. Das Programm wird von Menschen mit Behinderung geleitet und umfasst Workshops, Vorträge und Interventionen, die eine intensive Auseinandersetzung mit der Produktion, dem Austausch und der Archivierung von Crip-Wissen fördern. 'Crip' wird hier als positives Identitätsmerkmal neu positioniert.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du dich nicht mit theoretischen Diskursen und gesellschaftlicher Kritik auseinandersetzen willst
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