


Hinter einer unscheinbaren Tür im Museum für Kommunikation liegt der Keller des ehemaligen Postamts W 66. Er ist seit 1973 unverändert geblieben. Die Technik dort unten steht stellvertretend für ein Jahrhundert Berliner Nachrichtenverkehr. Die Führung zeigt die Maschinen und Gerätschaften der letzten erhaltenen Stadtrohrpost-Station. Es geht um die Geschichte eines Systems, das einst als schnellster Informationstransportweg galt. Heute dient der Raum als Industriedenkmal. Die Tour führt in den Untergrund und macht ein Stück technischer Vergangenheit greifbar. Wer sich für Logistikgeschichte und die Entwicklung städtischer Infrastruktur interessiert, findet hier den passenden Ort.
Hinter einer unscheinbaren grauen Tür befindet sich der Rohrpostkeller des ehemaligen Postamts W 66, genauso, wie er 1973 verlassen wurde. Bei einer geführten Tour können Sie den geheimen Raum mit den Maschinen und Gerätschaften entdecken. Der Rohrpostkeller ist die letzte noch vorhandene Maschinenstation der Berliner Stadtrohrpost und damit ein einzigartiges Industriedenkmal des 20. Jahrhunderts. Als schnellstes Informationstransportmittel spielte die Rohrpost 100 Jahre lang in Berlin und anderen Großstädten eine zentrale Rolle im innerstädtischen Nachrichtenverkehr. Die Rohrpost regte schon früh zu Zukunftsvisionen über die menschliche Mobilität an und dient bis heute als Inspiration für innovative Logistikideen.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du dich nicht für technische Details oder Industriegeschichte begeistern kannst
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