


Otomo Yoshihide verlässt den Rahmen klassischer Jazzkonventionen. Mit seinem New Jazz Quintet sucht er die Reibung zwischen strukturiertem Swing und kontrolliertem Lärm. Das Ensemble spielt mit der Energie einer Gruppe, die Improvisation als festen Bestandteil begreift. Die Auftritte sind experimentell und bewegen sich fernab von Vorhersehbarkeit. In den Berliner Festspielen findet das Quintet den passenden Raum für diese Klangkaskaden. Es ist eine Arbeit, die den Grenzbereich zwischen Avantgarde und Jazz auslotet.
Der japanische Musiker Otomo Yoshihide hat viele Gesichter. Er ist bekannt als abenteuerlustiger Experimentalist, E-Gitarrist und Turntablist im Grenzbereich von Noise, freier Improvisation und Pop. Doch auch als emsiger Film- und Fernsehkomponist hat er sich einen Namen gemacht. Nach dem spektakulären Berlin-Debüt seiner 16-köpfigen Special Big Band beim Jazzfest Berlin 2024 sowohl auf der Großen Bühne des Festspielhauses als auch im Moabiter Kiez im Rahmen der Community-Aktivitäten ist der Musiker bei der diesjährigen Festivalausgabe mit dem Otomo Yoshihide New Jazz Quintet zu erleben, das bei seinen energiegeladenen Auftritten auf raffinierte Weise komplexe Swing-Passagen, walls of noise und ekstatisches Gruppenspiel zusammenbringt.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du dich bei unvorhersehbaren Klangexperimenten unwohl fühlst
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