


Die Speicherung von Informationen hat sich in wenigen Jahrzehnten radikal gewandelt. Was in den fünfziger Jahren mit sperrigen Lochkarten begann, findet heute fast unsichtbar in der Cloud statt. Die Museumsstiftung für Post und Telekommunikation zeigt in dieser Online-Ausstellung den Weg dieser Entwicklung. Gemeinsam mit Studierenden der TU Darmstadt wurden zwanzig Objekte und Archivalien aufbereitet, die den technischen Fortschritt dokumentieren. Die Präsentation verdeutlicht den Sprung von wenigen Kilobyte hin zu gigantischen Datenmengen. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, wie wir unsere digitalen Spuren über die Zeit hinweg sichern.
Die Entwicklung des Computers erforderte es, Informationen zu speichern. Ging es in den 1950-ern um wenige Kilobyte, vervielfachten sich Speicherbedarf und -kapazität rasch, die Datenträger schrumpften im Gegenzug. Mit der Digitalisierung wurden mehr und mehr Arten von Medieninhalten digital gespeichert: Bilder, Texte, Video und Ton. Inzwischen steigt die weltweite Datenmenge rasant: Das jährliche Datenaufkommen für 2025 wird auf 175 Mrd. Terabyte geschätzt. Gemeinsam mit Studierenden des Instituts für Geschichte der TU Darmstadt hat die Museumsstiftung für Post und Telekommunikation die Online-Ausstellung „Von der Lochkarte zur Cloud“ entwickelt: 20 Objekte und Archivalien behandeln die Geschichte der digitalen Speichermedien und ihre Nutzung.
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