


Mathias Richling gastiert in den Wühlmäusen. Er widmet sich dem politischen Personal und gesellschaftlichen Entwicklungen. Dabei wechselt er zwischen scharfer Analyse und parodistischer Darstellung. Das Programm betrachtet Akteure aus Politik und Medien. Richling nutzt seine Beobachtungsgabe, um Motive und Verhaltensweisen der Figuren freizulegen. Er verzichtet dabei auf aufwendige Maskerade und setzt auf Mimik sowie Gestik. Die Regie führt Günter Verdin. Der Abend ist als eine Auseinandersetzung mit aktuellen Themen konzipiert, die über bloße Unterhaltung hinausgeht.
Krimi-Atmosphäre auf der Kabarettbühne: Mathias Richling begibt sich auf den Tatort Berlin, aber auch auf internationales Parkett, um mit detektivischem Spürsinn die Wurzeln des Übels in Politik und Gesellschaft aufzuspüren. Die Täter sind bekannt, wobei sich wie in jedem Krimi die Frage stellt, ob die Täter nicht manchmal auch Opfer sind. Zur Fahndung ausgeschrieben sind im neuen Richling-Programm unter anderen Olaf Scholz, Wladimir Putin und Donald Trump, wobei deren Tatmotive nicht unterschiedlicher sein können. Die Liste der Überzeugungstäter ist lang: Alice Weidel als Rechts-Beraterin, Cem Özedmir als Ernährungsberater, Greta Thunberg als Welterklärerin, Robert Habeck als Dolch im Gewande, Annalena Baerbock als Frisurenmodel, Markus Lanz und Richard David Precht als Kollateralschäden der Philosophie, Oliver Pocher als Selbstmitleidskasper, und natürlich das legendäre schwäbische Komiker-Duo, nein, nicht Häberle und Pfleiderer, sondern Winfried Kretschmann und Thomas Strobl. Schonungslos analysiert Richling aber auch die Opferseite: die Wähler. die nicht mehr wissen, für wen oder was sie sich entscheiden sollen; die Steuerzahler, deren Geld über dunkle Kanäle in Terroristenhänden landet; die An-Allem-Kleber, die ihre Ziele aus den Augen verlieren…Richling, der von vielen Kritikern als der beste Parodist der deutschen Kabarett-Szene gefeiert wird, bringt seine jüngsten Beobachtungen wie immer in literarisch anspruchsvolle Form (über seine Texte gibt es bereits Magister-und Doktorarbeiten). Regie führt der Autor und ehemalige SWR-Moderator Günter Verdin. Ein Kritiker beschreibt die Verwandlungskunst von Richling wie folgt: „Er benötigt dazu nicht einmal eine große Maske, die Veränderung von Stimme und Körperhaltung und die Nutzung von ein paar wenigen Gesten genügen, um zu erkennen, wen er durch humorvolle und bisweilen bizarre Übertreibung skizziert und karikiert.“ Überzeugen Sie sich bitte selbst!
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Eher nichts für dich, wenn: du eine rein unpolitische Unterhaltung erwartest
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