


Die Staatsoper Unter den Linden zeigt zwei Handschriften des Balletts. George Balanchines Theme and Variations verbeugt sich vor der Tradition des russischen Balletts. Es ist eine Arbeit, die auf klassische Strenge setzt. Christian Spuck ergänzt das Programm mit Fearful Symmetries. Er nutzt die Musik von John Adams und arbeitet mit mathematischer Genauigkeit. Hier verschiebt sich der Fokus hin zu einer zeitgenössischen Formensprache. Der Abend verbindet diese beiden Welten ohne Brüche. Die Choreografien fordern das Ensemble und bieten ein präzises Spiel mit Dynamik. Ein Programm für Zuschauer, die den Kontrast zwischen Tradition und Moderne suchen.
George Balanchines Ballett Symphony in C ist eines seiner Meisterwerke, das vor allem durch seine technische Präzision, künstlerische Virtuosität und atemberaubende Komplexität besticht. \n\nChristian Spucks Tanzstück Fearful Symmetries widmet sich der gleichnamigen Komposition von John Adams und macht deren rhythmische Intensität und Energie visuell erlebbar. Der US-amerikanische Komponist John Adams zählt zu den bedeutenden Vertretern der zeitgenössischen Klassik. Den Titel seines Werks entlehnte er dem Gedicht The Tyger, das der Engländer William Blake 1794 veröffentlicht hatte. \n\nIn der Zusammenstellung dieses Abends steht die tänzerische Virtuosität im Mittelpunkt. Den Auftakt bildet Symphony in C, gefolgt von der Neukreation Fearful Symmetries. Dieser Abend lädt dazu ein, Tanz in seiner virtuosesten Form zu erleben, während er gleichzeitig die Vielschichtigkeit und Tiefe symmetrischer Strukturen und deren Fragilität beleuchtet.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine rein klassische Ballettvorstellung ohne zeitgenössische Einflüsse erwartest
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