


Joana Mallwitz zerlegt die Sinfonie Nr. 3 von Ludwig van Beethoven in ihre Einzelteile. Zuerst am Klavier, dann am Pult des Konzerthausorchesters. Das Format der Expeditionskonzerte dient dazu, die Struktur des Werks offenzulegen. Es geht um das Verständnis der Eroica. Mallwitz verbindet Anekdoten mit musikalischer Analyse, bevor das Orchester das gesamte Werk aufführt. Ein Ansatz, der das Hören von Klassik methodisch angeht. Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt bietet den Rahmen. Wer wissen will, wie ein Orchesterwerk konstruiert ist, findet hier eine fachliche Einordnung.
„In den Expeditionskonzerten geht es um pure Freude am Hören. Wir nähern uns den großen Meisterwerken der klassischen Musik aus unterschiedlichen Richtungen, horchen in Details hinein, verbinden Hintergrundgeschichten und Anekdoten mit musikalischen Entdeckungen und nehmen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf diese Reise“, beschreibt Joana Mallwitz das Format. Ihre Begeisterung teilt sie zunächst am Klavier, dann wechselt sie ans Dirigentinnenpult des Konzerthausorchesters. Gemeinsam erklingt dann das ganze Werk – in diesem Fall Beethovens Dritte. Programm: Ludwig van Beethoven - Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 („Eroica“)
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