


Dana von Suffrin liest aus ihrem Roman Toxibaby. Das Werk seziert eine Liebesbeziehung zwischen einer gefeierten Schriftstellerin und einem wütenden Partner. Die Geschichte beginnt mit dem schnellen Zusammenzug und einem gemeinsamen Hund. Was als rauschhafte Bindung startet, entwickelt sich zu einem destruktiven Ringen um Nähe und Selbstbehauptung. Im Literaturforum im Brecht-Haus findet dazu ein Gespräch statt. Es geht um Abhängigkeit, intellektuelle Duelle und die Frage, was von einer Beziehung bleibt, wenn nichts mehr funktioniert.
Herzchen liebt Toxibaby und Toxibaby liebt Herzchen, die zwei ziehen sofort zusammen und adoptieren einen Hund – und nichts funktioniert. Toxibaby ist für Herzchen der Mann, der ihr alles bedeutet und der ihr alles nimmt. Er ist schön, brillant und wütend auf die Welt. Und auf sie, die gefeierte Millenial-Schriftstellerin. Was als rauschhafte Liebe beginnt, wird zu einem Kampf um Nähe und Selbstbehauptung, ein Spiel aus Hingabe, Abhängigkeit und intellektuellem Kräftemessen.
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