


Vor der Premiere des Nussknackers öffnet die Deutsche Oper Berlin ihre Türen für ein Hintergrundgespräch. Intendant Christian Spuck und Dramaturgin Katja Wiegand erläutern die Entstehung der Produktion. Das Format bietet Raum für Einblicke in die künstlerische Arbeit hinter den Kulissen. Es geht um die ästhetischen Entscheidungen und den Prozess, der dem Ballett zugrunde liegt. Der Austausch findet in einem exklusiven Rahmen statt. Die Beteiligten geben Auskunft über ihre Perspektive auf das Stück.
Christian Spucks Neuinszenierung rückt die literarische Vorlage von E.T.A. Hoffmann ins Zentrum und betont das Spannungsfeld zwischen kindlicher Unschuld und wachsender Selbstwahrnehmung. Seit der Entstehung der Erzählung von Hoffmann (1816) und der späteren Ballettadaption von Marius Petipa und Peter I. Tschaikowsky (1892) hat sich Der Nussknacker zu einem der bekanntesten Klassiker des Balletts entwickelt.\n\nMusikalisch stützt sich die Inszenierung auf Tschaikowskys weltberühmte Komposition, die den kontrastreichen Bildern zwischen märchenhafter Leichtigkeit, dramatischer Spannung und surrealem Traumspiel ihren unverwechselbaren Klang verleiht. Spucks Fassung ist ein Berliner Nussknacker, der klassische Tradition und literarische Romantik neu zusammenführt.
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