


Christian Tetzlaff widmet sich dem Zweiten Violinkonzert von Dmitri Schostakowitsch. Das Werk zeigt den späten Stil des Komponisten und setzt auf einen filigranen Dialog zwischen Solist und Orchester. Paavo Järvi dirigiert dazu Sergej Prokofjews Fünfte Symphonie. Das Stück kontrastiert mit seiner orchestralen Klangpracht und einem motorischen Finale. Die Akustik des Großen Saals bietet den passenden Rahmen für dieses Programm. Es ist ein Abend für konzentriertes Zuhören.
»Höre nach innen und gib dir Zeit«: Mit dieser Haltung macht sich der Geiger Christian Tetzlaff an die Interpretation des Zweiten Violinkonzerts von Dmitri Schostakowitsch. Das Werk ist ein faszinierendes Beispiel für den Spätstil des Komponisten: Filigran entspinnt sich der Dialog zwischen Orchester und Geige, ehe beide in ein expressives, tänzerisches Finale taumeln. Im Kontrast zu diesem kontemplativen Werk steht Sergej Prokofjews Fünfte Symphonie. Als »Hymne auf den freien und glücklichen Menschen« komponiert, entfaltet sie die volle orchestrale Klangpracht – vom majestätischen Anfang bis zum motorischen, ekstatischen Finale. Paavo Järvi dirigiert.
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