


Banz & Bowinkel zeigen im Fotografiska Berlin ihre Arbeiten unter dem Titel Compositions und Drift. Das Duo nutzt digitale Medien, um Räume und Wahrnehmungen zu verschieben. Die Installationen finden sowohl in den Innenräumen als auch im Außenbereich statt. Die Technik dient hier nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug für neue Perspektiven auf den digitalen Alltag. Es geht um die Frage, wie sich die physische Welt durch algorithmische Prozesse verändert. Wer sich für die Schnittstelle von Kunst und Medien interessiert, findet hier eine präzise Auseinandersetzung mit dem Thema.
Computergenerierte Formen driften durch den digitalen Raum. Sie schweben, kollidieren, durchdringen einander und folgen dabei einer Logik, die nur scheinbar den Gesetzmäßigkeiten der realen Welt gleicht. Der architektonische Rahmen der Fassade wird zur Grenze für die virtuelle Installation, deren Formen auf der LED-Wand einen in sich geschlossenen Kosmos bilden.\n\n„COMPOSITIONS/DRIFT öffnet ein Fenster in eine autonome Parallelwelt. Wir laden ein, davor zu verweilen – und zu fragen: Wo verorten wir uns selbst in dieser computergestützten Welt, die uns tagtäglich umgibt?“ – Banz & Bowinkel\n\nDas Projekt des Künstlerduos Banz & Bowinkel basiert auf den Serien Compositions (2024) und RTFX (2022). Die Installation ist an der Museumsfassade sichtbar und kann am besten bei Dunkelheit von der Straßenseite, gegenüber unseres Eingangs, erlebt werden. Das Werk wird in Zusammenarbeit mit dem medienkunstverein e.V. präsentiert.
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