


Im Haus der Berliner Festspiele treffen Körper auf die repetitiven Strukturen von Philip Glass. Die Choreografie folgt der minimalistischen Musik in zehn Bewegungen. Anne Teresa De Keersmaeker arbeitet hier mit den Ensembles Ictus und BL!NDMAN zusammen. Das Ergebnis ist eine Arbeit, die sich auf die Verbindung von Tanz und Klang konzentriert. Die Aufführung findet auf der Großen Bühne statt. Die Stimmung ist hypnotisch und auf Kontemplation ausgelegt.
In ihrem jüngsten Werk GLA55. 10 Movements to the Music of Philip Glass, das seine Weltpremiere bei den Berliner Festspielen feiert, verbindet Anne Teresa De Keersmaeker Drehungen, geometrische Formen und frühe Kompositionen von Philip Glass zu einer choreografischen Versuchsanordnung zwischen Trance und strenger Form. Ein Raum wird zu Kreis und Spirale, Zeit und Körper werden zum Pulsschlag: Mit GLA55 lädt Anne Teresa De Keersmaeker erneut in die mechanische und zugleich tranceartige Welt minimaler Bewegungen ein. Sechs Tänzerinnen der Kompanie Rosas teilen sich die Bühne mit sieben Mitgliedern der Ensembles Ictus und BL!NDMAN. Impulsgebend für sie sind Philip Glass’ frühe Werke. Zusammen schaffen die Künstlerinnen ein körperliches Ritual, das sowohl Geometrie als auch Zeit erfahrbar macht.
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