


Wie blicken Frauen auf sich selbst, wenn sie sich gesellschaftlichen Erwartungen entziehen. Die Ausstellung im Kunstforum Berliner Volksbank zeigt Arbeiten von Künstlerinnen, die in der DDR ab den 1970er Jahren eigene Bildsprachen entwickelten. Feministische Diskurse waren in der DDR offiziell kaum vorhanden. Dennoch entstanden in der alternativen Kunstszene Strategien, die sich den staatlichen Vorgaben zur Körperpolitik widersetzten. Die Schau versammelt Malerei, Skulptur, Fotografie und Film. Sie beleuchtet, wie Identität und Subjektivität jenseits der Norm verhandelt wurden.
Wie sehen Frauen sich selbst, wenn sie sich dem Blick anderer entziehen? Die Ausstellung „KÖRPER. IHR BLICK.“ begreift den weiblichen Körper nicht als Projektionsfläche gesellschaftlicher Erwartungen, sondern als Ort eigener Erfahrung, Selbstbestimmung und künstlerischer Erkenntnis. Gezeigt werden Werke von Künstlerinnen aus der DDR, die insbesondere seit den 1970er Jahren eigene Bildsprachen entwickelten. In der DDR waren feministische Diskurse weitgehend marginalisiert, doch innerhalb der alternativen Kunstszene entwickelten Künstlerinnen Strategien, die sich den offiziellen Bild- und Körperpolitiken entzogen. Die Ausstellung untersucht Identität, Körperlichkeit und Subjektivität in Malerei, Skulptur, Fotografie und Film.
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