


Die Neue Nationalgalerie zeigt die Kunstgeschichte der Nachkriegszeit. Der Fokus liegt auf der Zeitspanne zwischen 1945 und 2000. Die Werke setzen sich mit den politischen und gesellschaftlichen Spannungen dieser Jahrzehnte auseinander. Es geht um die Zerreißprobe innerhalb der Nachkriegsmoderne. Der Besuch findet in den Innenräumen des Museums statt. Die Ausstellung lädt zur Reflexion über die jüngere Geschichte ein.
Die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist durch eine Vielfalt an Materialien, Medien und Methoden bestimmt. Gleichzeitig stand kaum eine Ära so unter dem Zeichen von Teilung und Zerrissenheit aber auch Erneuerung: „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft“ heißt diese Sammlungspräsentation der Neuen Nationalgalerie zur Kunst nach 1945 bis zur Jahrtausendwende. \n \nHolocaust und Krieg, Aufbruch und Emanzipation, Kalter Krieg und Mauerfall führten zu Spannungen innerhalb der Gesellschaft sowie zu fundamentalen Neuausrichtungen in der bildenden Kunst. Titelgebend ist die radikale Performance des Wiener Aktionisten Günter Brus von 1970. 14 Kapitel greifen zentrale künstlerische wie gesellschaftliche Themen des 20. Jahrhunderts auf.
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Eher nichts für dich, wenn: du dich nicht für historische Zusammenhänge in der Kunst interessierst
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