


Die Ausstellung im Schloss Britz untersucht, wie wir arbeiten und wie sich dieser Begriff über die Zeit gewandelt hat. Von der historischen Perspektive der Gründerzeit bis zu aktuellen Fragen rund um Robotik und Künstliche Intelligenz bleibt der Fokus auf der künstlerischen Auseinandersetzung. Karl Marx und die Entfremdung bilden den theoretischen Rahmen für die gezeigten Arbeiten. Die Ausstellung konfrontiert (post-)sozialistische Vorstellungen mit den Bedingungen der modernen Arbeitswelt 4.0. Das Setting ist drinnen. Die Stimmung ist analytisch und lädt dazu ein, den eigenen Bezug zum Erwerbsleben kritisch zu hinterfragen.
Die Arbeitswelt befindet sich in einem fortwährenden Umbruch. Vorstellungen von erwerbsmäßiger Beschäftigung und die konkreten Bedingungen, unter denen gearbeitet wird, verändern sich erheblich. Karl Marx beschrieb bereits 1867 im Kapital mit dem Begriff der Entfremdung den verloren gegangenen Bezug abhängig Beschäftigter zum Produkt und Prozess ihrer Arbeit. Heute nimmt diese Entfremdung weiter zu: Robotik und die Nutzung „Künstlicher Intelligenz“ verändern unseren Begriff von Arbeit rasant.\n\nDie Ausstellung im Schloss Britz beschäftigt sich anhand vorwiegend künstlerischer Arbeiten mit der Darstellung von Arbeit – von der Gründerzeit bis in unsere Gegenwart. Historische Bezüge auf (post-)sozialistische Vorstellungen von Arbeit treffen dabei auf Untersuchungen heutiger Arbeitsbedingungen und neuer Orte der Arbeitswelt 4.0.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine leichte Unterhaltung ohne theoretischen Überbau suchst
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