


Die Fassade der James-Simon-Galerie dient als Projektionsfläche für 56 monumentale Mosaike aus den 1960er und 1970er Jahren. Das Videomapping zeigt Arbeiten von Künstlern wie Alla Horska und Hryhoriy Pryshedek in einer digitalen Aufbereitung. Mehr als ein Viertel der gezeigten Werke ist seit Beginn der russischen Invasion beschädigt oder zerstört worden. Die Dokumentation basiert auf dem Archiv von Yevhen Nikiforov und macht den Verlust dieses künstlerischen Erbes sichtbar. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit Tais Poda, Rock ’n‘ Light Studio und Ptakh. Es ist ein Aufruf zur Bewahrung ukrainischer Kunstgeschichte im öffentlichen Raum.
„Discover Ukraine. Bits destroyed“ ist ein audiovisuelles Kunstwerk und zeigt Bilder von 56 monumentalen Mosaiken aus den 1960er und 1970er Jahren, von denen mehr als ein Viertel seit Beginn der großangelegten russischen Invasion in der Ukraine beschädigt oder zerstört wurden.\n\nDie Projektion auf der James-Simon-Galerie, dem Besucherzentrum auf der Museumsinsel, soll Betrachterinnen in die vielschichtige Welt der ukrainischen Monumentalkunst eintauchen lassen und auf deren Erhaltung aufmerksam machen.\n\nDie Wiederbelebung der Mosaike im digitalen Kunstwerk wurde durch die enge Zusammenarbeit mit dem Fotografen Yevhen Nikiforov und seinem Dokumentarprojekt Ukrainian Soviet Mosaic (2013-2021) ermöglicht. Gezeigt werden animierte Mosaike von Alla Horska, Hryhoriy Pryshedek, Halyna Zubchenko, Ada Rybachuk, Volodymyr Melnychenko und vielen anderen ukrainischen Künstlerinnen.\n\nProduziert von Tais Poda, Rock ’n‘ Light Studio und Ptakh.
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Es ist ein Videomapping auf der Fassade der James-Simon-Galerie. Gezeigt werden Bilder von 56 ukrainischen Mosaiken, von denen viele beschädigt oder zerstört wurden.
Die Altersempfehlung ist gemischt-erwachsen. Es gibt keine expliziten Einschränkungen für Kinder, aber der Inhalt ist eher für ein reiferes Publikum gedacht.
Fotografieren ist für den persönlichen Gebrauch erlaubt. Kommerzielle Nutzung von Fotos oder Filmen ist untersagt.