

Das lief bis Freitag, 16. Oktober 2026. Verpasst? Halb so wild – in Berlin läuft ständig was.



















Erinnerungskultur ist oft ein starres Feld. Diese Veranstaltung bricht die Trennung auf und sucht nach Wegen, die das Gedenken an Kolonialismus und Holocaust solidarisch zusammenführen. Das Programm kombiniert eine Performance mit einem moderierten Austausch. Musikalische und partizipative Elemente zeigen, dass Erinnerung kein Nullsummenspiel ist, sondern Raum für unterschiedliche Erfahrungen bietet. Afrodeutsche und jüdische Stimmen analysieren dabei die Spannungsfelder der Gegenwart. Es geht um die Frage, wie eine gemeinsame Auseinandersetzung ohne gegenseitige Ausschlüsse gelingen kann.
Wie können verschiedene Formen der Erinnerung in respektvoller gegenseitiger Wahrnehmung zusammen existieren? Die Performance „Remembering Across Borders“ und ein Gespräch zum gleichnamigen Projekt nähern sich dieser Frage auf unterschiedliche Weise. \n\nDie Performance thematisiert kreativ, musikalisch und partizipativ, dass Erinnerung kein Nullsummenspiel ist. Ausschlüsse oder das Ausspielen von Betroffenen von Rassismus und Antisemitismus führen in eine Sackgasse. „Remembering Across Borders“ schlägt neue Wege vor, die das Erinnern an Kolonialismus und Holocaust universalistisch und solidarisch denken und dabei auch die deutsche Gesellschaft in der Gegenwart nicht vergessen. \n\nIm Gespräch wird das Projekt mit seinen Beteiligten vorgestellt. Afrodeutsche und jüdische Stimmen kommen dabei zu Wort und machen Erfahrungen, Verbindungen und Spannungsfelder des Erinnerns sichtbar.
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